Alle schreiben drei Minuten lang still Ideen auf Karten, dann wird weitergereicht und ergänzt. In wenigen Runden wächst ein dichter Teppich aus Ansätzen, ohne Dominanz durch Lautstärke. Markiere Funken mit einem Punkt, nicht mit Reden. Erst zum Schluss werden die stärksten Fäden gesammelt. Diese Sequenz schützt zarte Gedanken und bringt stille Stimmen nach vorne. Protokolliere anschließend die besten Fragen, die aufkamen, als Priming für die nächste Session.
Beginne mit einem halben Satz, der eine Szene andeutet, und lass die nächste Person zwei Sätze ergänzen. Nach drei Umläufen liegen mehrere überraschende Bögen bereit. Danach überträgst du die kräftigsten Motive auf dein Projekt. Dieses spielerische Verfahren liefert Bilder, Metaphern und Spannungen, die nüchterne Planung oft übersieht. Wer regelmäßig Story‑Fetzen dreht, baut eine gemeinsame Bildsprache auf, die Meetings verkürzt und Entscheidungen beschleunigt, weil alle dieselben Bezugspunkte teilen.
Bitte nicht um allgemeine Meinungen, sondern um Antworten auf präzise Fragen: „Was ist klar?“, „Wo stocke ich?“, „Welche Option wirkt lebendig?“. Drei Minuten stilles Lesen, zwei Minuten strukturierte Reaktion, dann eine kurze Entscheidung. Dieses Format verhindert Endlos‑Debatten und lässt Schwung erhalten. Sammle anschließend die stärksten Formulierungen als Priming‑Zitate für die nächste Runde. So wird Feedback vom Bremsklotz zum Beschleuniger, und Motivation bleibt intakt.





